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ღﻬஐﻬღ ♥ Schmerz… ♥ ღﻬஐﻬღ
Es gibt Momente im Leben,
da reißt es den Boden unter den Füßen weg.
Ein Loch tut sich auf.
Darin versinkt all das,
was in der Ordnung schien.
Gefühle rollen im Lava-Strom
und brennen alles nieder,
was einst dein Glück verhieß.
Doch war es ein Verlies,
das nur gefangen hielt.

Mit Blindheit getränkt
fallen jene Mauern,
die eine Wahrheit in sich bargen,
die nicht die deine war.
Ein Film läuft ab,
der jene Farce verkörpert,
die Sicherheit versprach.
Nichts ist am Platz,
wo es einst hingehörte.

Wie groß ist diese Schmach,
die weg vom Leben führte
und letzten Endes doch
zu diesem hin.
Doch diesen Schritt,
das Bildnis zu entwirren,
was aus dem Schmerz dort spricht,
der elendslang
das Herz versteinern ließ,
zieht dich hinan.

Die Mauern waren hoch,
der Mörtel schwer.
Jeder Stein dort sorgsam angelegt
und säuberlich getürmt.
Zum Schutz gebaut
vor jener Täuschung,
die unerträglich ist.
Die Schleier heben sich,
die Ohnmacht stets einhüllte.

Die Sicht wird frei,
doch jenen Schmerz
kannst du nur selber tragen.
Und dieser auch vergeht,
wie er dort kam,
denn immer ist das Licht
am End‘ des Tunnels da.
Es wartet,
nimmt dich auf,
trägt das für dich,
was lang
auf eig‘nen Schultern lag.

So wird es langsam klar im Bild,
warum du selbst
die Liebe dir verwehrtest.
Du hast dich selbst dort hingestellt,
wo du nicht hingehörtest.
Doch gibt es keine Schuld.
Nicht für dich selbst
und auch nicht für den anderen.
Du hast es so bestimmt
am Ort des Lichts,
wo du es selber schriebst,
zu reifen und zu wachsen.

Vergib dir selbst dafür,
besonders auch dem anderen,
den du selbst ausgewählt
und der sich mutig stellt
für deine Schattenwelt
als Baustein deiner Mauer
und PuzzleTeil des Ganzen
zur Selbst-Verwirklichkeit.

Und scheint es noch so schwer,
es endlich zu begreifen,
es diente nur dem Reifen
der Seele für und für.
Jetzt ist die Zeit,
die Schuld hier zu begraben,
die du noch auf dich nimmst.
Verantwortung trägt jeder
nur für sich.
Es wechselt Täter-Opfer-Sein,
aus jeder eigenen Sicht.

Drum find‘ den Platz
in deiner Welt,
wo du dich selbst
hast an den Rand gestellt,
denn du bist mitten drin
in deiner eig’nen Welt.
Die Sicht verkehrt,
verklärt,
stellst nur dich selbst dorthin,
verkennst du deinen Wert.

Der Liebe Lohn
zieht dich zurück zum Ziel,
wo Ende ist und Anfang dort
im Mitgefühl.
Am Tag des neuen Morgens
geht Sonne auf
und es erlischt,
was Lüge war
und niemals deine Wahrheit ist.

Die Antwort aller Fragen
ist in dir.
Niemand dort draußen
öffnet dir die Tür.
Erkenntnispfad
hat dich dorthin gebracht
an diesen Punkt,
wo Weinen schweigt
und nur die Liebe lacht.

Meinen Dank an © Selina Christine Gutekunst