Seelenpartner- deine größte Herausforderung | BEWUSSTscout – Wege zu Deinem neuen BEWUSSTsein

Wenn wir an einem bestimmten Punkt unserer Entwicklung angekommen sind, treffen wir auf unseren Seelenpartner. Dies ist leider nicht das große Glück, was man sich immer erträumt hat, sondern nach kurzer anfänglicher Freude und purem Glück dann erst einmal mit sehr viel Schmerz, Leiden, Dramen und Geduld verbunden. Der Grund dafür ist, dass der Seelenpartner uns hilft, uns helfen MUSS, all unsere Minderwertigkeiten und Abhängigkeiten erst in uns selbst zu lösen und uns letztlich buchstäblich in die Selbständigkeit und Freiheit bringt.

(c) Ute Strohbusch

Offensichtlich zwei, doch eins in der Seele – du und ich.

                                                                                          Rumi

Seelenpartner oder Dualseelenbeziehungen sind dazu da, uns in unsere tiefsten Lernaufgaben zu führen. Eine fast überirdische Liebe, die beidseits nicht zu lösen ist, aber man kommt eben auch nicht zusammen. Es handelt sich hierbei nicht um einseitig unerfüllte Liebe. Du erkennst es daran, dass beide sich gleichermaßen lieben und sich von den Gefühlen zum anderen nicht befreien können.  Der Mann ist dabei meistens derjenige, der seine Gefühle strikt verweigert und unterdrückt, während die Frau in ihren regelrecht ertrinkt.

Erst wenn die Frau mit ihrem Lernprozess fertig ist, kann auch er sich bewegen und wird mit seinen eigenen Gefühlen und unterdrückten Ängsten konfrontiert. Es ist wie ein unsichtbarer Pakt, dem wir uns nicht entziehen können.

Oberstes Ziel ist aber nicht, am Ende in eine Partnerschaft zu kommen, es KANN sein, muss aber nicht, sondern sich einer höheren Form der Liebe zu öffnen, die von einem Zusammenleben unabhängig ist. Wir kennen ja bislang nur dreidimensionale Form der Liebe, die bedingte Liebe, die an ein “Zusammensein” geknüpft ist.

Wir erfahren ERSTMALS am Beispiel unseres Seelenpartners, was es bedeutet, dass “alles Eins” ist. Wir haben seit Äonen die Illusion der Trennung gebraucht, um uns in der Materie zu erfahren. Nun stehen wir an einem Bewusstseinssprung in die Vierdimensionalität, das HERZchakra verbindet sich mit den unteren drei Chakren (das ICH) und gibt ihm eine neue Dimension. Diejenigen, die noch eine “normale Partnerschaft” leben, wissen und fühlen diesen Unterschied noch nicht. Viele halten die Betroffenen für verrückt. Aber immer mehr Menschen treffen jetzt auf den “Seelenpartner”, eine Dualseele, die diese Trennung in uns aufhebt.

Obwohl ich hier diese Begriffe verwende, möchte ich darauf hinweisen, dass dies wie alles, was unser Ich betrifft, ein Konzept ist. Aber wir brauchen Konzepte, um uns zu entwickeln. Bitte identifiziert euch nicht total mit den Begriffen und erst recht nicht mit der “romantischen Vorstellung” davon. Ja, es ist ein Phänomen, was gerade allerortens passiert, mit immer denselben Abläufen. Aber der Hintergrund ist eure Bewusstseinentwicklung, das Erwachen der Weiblichkeit in uns Frauen nach jahrtausendelanger männlicher Energiedominanz, und die Abkehr vom “emotionalen Versorger Mann” in unsere eigene Kraft und Quelle. Erst dann wird Liebe überhaupt erst möglich sein.

Versucht den Inhalt und die Entwicklungschancen zu verstehen und nicht zu sehr am romantischen Konzept von “DEM EINEN” zu kleben, den ihr unbedingt wollt und der euch am Ende als himmliches Happyend versprochen wird. Das kann sein, muss aber nicht. Das ist alles euer bedürftiges ICH. Wenn ihr tatsächlich die Lektionen gemeistert habt, verliert diese Begrifflichkeit und die schönen esoterischen Geschichten, die sich darum gestrickt haben, vielleicht an Bedeutung…

ich lese oft Artikel a la “wie findet man seinen Seelenpartner”. Nun, du kannst ihn nicht verfehlen! Du wirst ihn treffen, wenn du dazu bereit bist. Und stelle es dir bitte nicht romantisch verklärt vor. Diese Begegnung fordert alles von dir… nämlich die Kapitulation deines Egos. Glaube mir, das ist die größte Herausforderung, die du dir vorstellen kannst.

Der Seelenpartner dient dir als Leinwand, als Projektionsfläche für deine tiefste Trennung von dir selbst. Verstehe das. Die Liebe ist deswegen so unausweichlich groß, weil du dich sonst nicht deinen eigenen Höllen stellen würdest. So kannst du aber nicht anders, als dich solange an ihm zu brechen, bis kein Stein deines bedürftigen Ichs mehr auf dem anderen bleibt.

Es geht nicht darum, “ihn zum Schluss zu kriegen”! Solange du das als Ziel hast, bleibst du stecken im ungemütlichen Teil des Lernprozesses. Und zwar solange, bis das Ende deiner Leidensbereitschaft erreicht ist.

Wenn du den Lernweg durchlaufen hast, kommst du nämlich nicht bei IHM an, sondern bei DIR, in der LIEBE zu Dir, in der LIEBE, die du BIST. Das ist ein großer Unterschied, den du erst dann fühlst… verstehst… erfährst, wenn du angekommen bist. Vorher kannst du dir dies nicht mal ansatzweise vorstellen. Du kennst ja nur die SehnSÜCHTIGE Liebe, die den anderen braucht.

Wir kennen in dreidimensionalen Beziehungen nur, dass beides gekoppelt ist: Liebe und Zusammensein wollen. Durch deinen Seelenpartner erkennst du – gerade weil du ihn weder haben kannst, noch die Liebe beenden kannst, egal, wie du dagegen ankämpfst – du erkennst, dass du dein Leben leben darfst und sollst, egal ob mit oder ohne ihn an deiner Seite.

Aber du wirst für immer die Gewissheit haben, dass er in deinem Herzen ist. Und du wirst dankbar sein, dass er dort ist, und erkennen, dass das (mehr als) genug ist.

Und ER ist nur der Anfang. Du beginnst diese Liebe auch für andere Menschen zu empfinden, vielleicht noch nicht ganz so stark. Aber du dehnst dich aus, dein Herz dehnt sich aus. Das ist das Ziel. Dich solange auszudehnen, bis alle Trennung und alle Grenzen zu ALLEN Menschen sich auflösen. Dies ist ein fortschreitender Prozess, der immer mehr Menschen einschließt.

Der Seelenpartner zeigt dir erstmals, wie sich das anfühlt, vollkommen zu lieben, aber ohne Bedürftigkeit nach einem Menschen zu sein. Das ist seine Aufgabe. Dir diesen Quantensprung ins Herz zu ermöglichen.

Du kannst immer noch seine Anwesenheit genießen, du kannst immer noch Sex mit ihm genießen… nein, nicht “immer noch” , sondern jetzt überhaupt erst richtig! Weil du es nun fließen lassen kannst… alles kann sein, muss aber nicht mehr, damit du glücklich bist. Du klammerst nicht mehr, versuchst nicht mehr festzuhalten, es macht dir kein Leiden und keine Not mehr, wenn er nicht da ist.

Ich spreche nicht ohne Grund vor allem die Frauen an.

In den meisten Fällen sind die Männer die Verweigerer und die Frauen diejenigen, die nicht loslassen können und ZUERST den Lernweg durchlaufen müssen… DÜRFEN. Es kann bis zu 10 Jahren und länger dauern, bis die Frau ihre Muster erkannt und geheilt hat, je nachdem, wie leidensfähig sie ist und wie lange sie brauchst, um die Liebe einfach “ohne irdische Erfüllung” aushalten zu können, sie zulassen zu können im eigenen Herzen, sie als ihre eigene Liebe zu erkennen, und den Wunsch nach PARTNERSCHAFT mit diesem Mann loszulassen und sich ihrem eigenen Leben und Wachstumsprozessen zuzuwenden.

Hast du schon einmal versucht, ein starkes Liebesgefühl BEI DIR zu behalten, es auszuhalten, ohne etwas damit zu tun? Ohne es zu jemandem hinfließen zu lassen? Du glaubst, es verbrennt dich. Aber es verbrennt nur alles in dir, was NICHT Liebe ist.

Eine Seelenpartnerbeziehung verläuft nach immer denselben Gesetzmäßigkeiten und Abfolgen.

Fast immer ist die Frau dabei die Aktive und muss den Lernweg zuerst beschreiten. Das hat etwas mit der Natur der männlichen und weiblichen Energien zu tun. (siehe meinen Artikel “Das weibliche und männliche Urprinzip”).

Sie ist der Motor im gemeinsamen Entwicklungsprozess… und auch die, die furchtbar leidet. Während der ganzen Zeit bleibt der Mann im Kopf und lässt keine Gefühlstiefe zu, zieht sich dauerhaft oder immer wieder zurück vor der “Gefahr” und lebt einfach sein Leben im “sicheren” Modus weiter.

Dies ändert sich erst dann, wenn sie anfängt, ihn emotional loszulassen und ihren eigenen Weg geht, was wiederum mit dem Erkennen und Heilen ihrer Elternthematik zu tun hat, deren Muster sie geprägt haben. (Schwerpunkt meiner Arbeit)

Ihre Aufgabe ist es, die Liebe, die Quelle der Liebe in sich selbst zu entdecken und sie nicht länger beim Mann zu suchen. Sie wird zur Liebe.

Der männliche Seelenpartner kann erst in seine eigene Entwicklung kommen, wenn die Seelenpartnerin ihren Lernprozess durchlaufen und abgeschlossen hat. Erst, wenn er ihren “Sog” nicht mehr spürt oder sie ganz verliert, kommt er in Kontakt mit seinen verdrängten und kontrollierten Gefühlen. Dann beginnt sein Leiden, sein verdrängter Schmerz kommt an die Oberfläche. Er spürt, dass er sie verlieren könnte, dass er sie nicht mehr sicher hat, dass sie ihn nicht mehr nährt und stützt. In diesem Moment wird seine Verlustangst größer als die Ängste vor Nähe, die auch in seiner Kindheit entstanden sind.

(Auch das stimmt so natürlich nicht. Wir rollen sie dort nur auf durch die Gegebenheiten, die wir in unserer Ursprungsfamilie, dem Ort, dem Land, der Gesellschaft vorfinden. Und diese Gegebenheiten sind das Raster, das zu dem Entwicklungsstand passt, an dem wir “weitermachen” in dieser Inkarnation. Eltern haben also nie “Schuld”, sie liefern uns die Voraussetzung für den nächsten Wachstumsschritt)

Ich verweise hier auch auf meine Artikel über das weibliche und männliche Urprinzip. Es geht beim Loslassen der Frau letztlich nicht in erster Linie um ein “Verlassen” des Mannes, obwohl dies auch oft geschieht, sondern darum, dass die Frau wieder in ihre urweibliche Grundenergie findet und bei sich bleiben lernt. Nicht eine frustrierte Abkehr vom Mann ist die Lösung, sondern eine liebevolle Hinwendung zu sich selbst, ohne den anderen zu brauchen, ohne Erwartungen und Druck. Dabei kann es auch durchaus sein, dass man während des ganzen Prozesses auch äußerlich in Verbindung bleibt.

Der Lernprozess der Frau dreht sich um die Wiederbegegnung mit ihr selbst, die Versöhnung aller inneren Mangelzustände, die Befreiung des Irrglaubens, man könne Glück außerhalb von sich selbst finden, und damit das Zurückfinden in die eigene Wertigkeit und in die WEIBLICHE URINTELLIGENZ, die sich nicht von der Emotionalität der Frau leiten lässt.

Wer sich der Königin oder Göttin erinnert, wird wieder empfänglich für das Leben, die Liebe. Mit Betonung auf EMPFANGEN. Nicht “haben wollen, sich sehnen, kämpfen oder agieren”. Liebe empfangen heißt in sich ruhen, sich selbst versorgen auf allen Ebenen und in sich selbst GANZ sein.

Nicht immer gibt es ein Happyend. Nur ca. 10 bis 15% schaffen es auch am Ende in die Partnerschaft. Diese Zahl scheint sehr gering zu sein, was wiederum daran liegt, dass sich überhaupt nur 20% der karmischen Aufgabe mit dem Seelenpartner stellen und den Prozess vollständig durchlaufen, und ca. 80% derzeit noch irgendwo stecken bleiben in ihren Opferhaltungen und (vorerst) nicht weiterkommen.

Der Seelenpartner ist in erster Linie nicht als Heiratskandidat gedacht mit der “perfekten Beziehung”, sondern als Lehrer. Obwohl es einen Seelenpakt gibt, also eine Absprache der Seelen, dass es auch in eine Partnerschaft münden soll, wird unser freier Wille von der geistigen Welt immer darüber gestellt. Auf Seelenebene sehen die Dinge eben oft ganz anders aus als hier im “Vergessen”, in der Verstrickung des Ichs. 😉

Die Frauen müssen oft den Weg zuerst gehen, sind aber dann auch zuerst am Ziel, wenn sie den karmischen Auflösungsweg wirklich durchlaufen. Oft hat die Frau bereits einen neuen Partner gefunden, bevor der Seelenpartner endlich “aufwacht” und seinen Lernprozess aktiv beschreitet. Manchmal sind seine Blockaden auch so verfestigt und er weiß nicht, wo er ansetzen soll und macht einfach so weiter. So oder so wird sie dann nicht länger auf ihn warten.

Das mag für viele Frauen kein Trost sein und keine Motivation. Aber letztlich geht es in dieser Lernbeziehung um euch selbst. Auch wenn frau sich das lange Zeit nicht vorstellen kann… Es geht vor allem darum, in die Eigenliebe zu kommen, in die Eigenständigkeit, nicht in die Partnerschaft mit diesem Mann.

Es gibt so etwas wie eine letzte Prüfung für die Frau, eine emotionale Entscheidung, oft zwischen zwei Männern.

Wenn der Seelenpartner noch in seinen Mustern feststeckt, die Frau aber in der Eigenverantwortung angekommen ist, zieht sie ziemlich rasch einen Mann in ihr Leben, der ihrer Entwicklung entspricht und auch in der Freiheit des Herzens angekommen ist. Dieser Mann ist auch ein Dual! Dass das so ist, scheint ein Widerspruch zu sein, liegt aber einerseits daran, dass der Seelenpartner erst dann seinen aktiven Lernweg beginnt, wenn sie ihn losgelassen hat.  Aber eben weil sie losgelassen hat, taucht nun nach dem Resonanzgesetz sofort ein Pendant auftaucht.

Wenn die Frau in der Liebe und in ihrer Eigenverantwortung angekommen ist, verschwindet automatisch der dringliche Wunsch nach einem Zusammenleben mit ihrem Seelenpartner. Auch die körperliche Sehnsucht quält nicht mehr. Die Liebe ist auf einer anderen Ebene angekommen und nicht mehr von äußeren Bedingungen abhängig.

Du liebst ihn immer noch, vielleicht sogar mehr denn je, aber du siehst ihn ein Stückweit entzauberter. Früher hofftest du immer, dass er sich ändert. Nun willst du ihn nicht mehr ändern. Du liebst ihn, wie er ist. Du liebst ihn absichtslos, wunschlos, als genau das, was er ist. Und du lässt ihn sein Leben leben und seine Wahl allein treffen, denn du bist vollkommen mit deinem Leben beschäftigt.

Aber du weißt auch, was du willst und du kennst nun den Wert deiner wahren Weiblichkeit. Du würdest dich zu den gegebenen Umständen (z.B. dass er in einer Ehe steckt oder dass er nicht konstant zugewandt und offen bleiben kann, sondern immer wieder abtaucht) nun nicht mehr auf ihn einlassen wollen. Du kümmers dich nicht mehr um ihn, nicht um sein Wachstum, nicht um sein Leben. Deine Gedanken kreisen um DEIN Leben. Du gehst aus, machst, wozu du Lust hast und fühlst dich  ihm nicht mehr verpflichtet. Er hat sich schließlich noch nicht darum bemüht. Nicht, weil du ihn damit “bestrafst”, sondern weil dir der Impuls dazu fehlt. In dir haben sich neue Grenzen des Eigenwerts gebildet, du bist achtsamer und respektvoller mit dir selbst geworden, du hast regelrechte natürliche “Hemmungen”, etwas zu tun, was nicht stimmig ist oder reif. Alles andere hat er sich noch nicht erobert.

Du bist wieder ins weibliche Urprinzip zurückkehrt, in die Empfänglichkeit. Du bist die Königin, er der Bewerber. Nicht umgekehrt wie früher, als du das männl-weibl Prinzip verdreht hast wegen deiner Ängste und mangelnder Eigenliebe.

Glaube mir! Wenn du aus dem Brauchen und Wollen raus bist, blättert einiges von dem Sockel ab, auf den du deinen Seelenmann gestellt habt. 😉 Was auch ihm gut tut, denn Männer haben oft das Gefühl, den Erwartungen der Frau gar nicht genügen zu können. Kein Wunder bei dem Sog, den du immer erzeugt hast.

Du bist nun fähig, nicht nur einen Mensch so zu lieben. Du bist Liebe. Und Liebe ist unpersönlich. Sie ist dein Seinszustand. Du bist IN Liebe, vor allem zu dir selbst. Du hast gelernt, bei dir zu bleiben, auch wenn ein Mann auftaucht, der dich berührt. Du lässt diese Berührung zu, seelisch, im Herzen. Körperlich gibst du nur noch, wenn ein Mann durch sein Verhalten dir gegenüber seine Absichten konstant zeigt, seine Wertschätzung, seinen Respekt. Du lässt die Liebe fließen, ohne dich dadurch selbst zu verlieren, ohne dich im anderen zu verlieren..

An diesem Punkt bringt Gott Plan B ins Spiel :-)) Einen Mann, ebenfalls ein Dual, der dir all das bringt, was du dir vom Seelenpartner immer so sehr gewünscht und ersehnt hast. Er bringt die Eigenschaften deines Seelenpartners mit, die du an ihm so liebst, aber eben noch viel mehr… Zuverlässigkeit, Zugewandheit, Beziehungsfähig- und willigkeit, ein offenes mutiges Herz ohne Rückzüge. Er überschüttet dich mit allem, was du nun nicht mehr “brauchst”.

Denn du bist nun vom Mangel im HABEN angekommen. Also begegnest du einem Mann, der auch im Haben ist! Wer im Haben ist, kann geben! Wer im offenen Herzen ist, hält nichts zurück! Mangel zieht Mangel an, Fülle zieht noch mehr Fülle an.

Wenn du also in der Fülle deiner Liebe, deiner Eigenverantwortung bist, ziehst du ein Dual an, der dir noch dazu gibt!

Und dann steht er vor der Tür… dein Seelenpartner. An diesem Punkt kehrt sich die Energie vollkommen um.

Er kommt mit einem Beziehungswunsch. Er ist jetzt entweder an seinem tiefsten Punkt der Angst, dich zu verlieren, und es geht ihm sehr schlecht,  oder  er ist inzwischen durch seinen Lernprozess gegangen und auch in seinem Herzen angekommen.

Und genau dieser Unterschied ist enorm wichtig!

Und nun darfst du wählen.

Es ist eine emotionale Prüfung. Du sollst dich mit deinem freien Willen ganz aus deinem Herzen entscheiden.

Wähle aus der Liebe heraus. Und dazu gehört, dass du weiter ganz bei dir bleibst, auf DICH schaust. Mit welchem Mann möchtest du auch eine reale Beziehung leben. Dies gilt genauso, wenn du noch Single bist!

Denk dran, so oder so wirst du weder ihn noch die Liebe verlieren.

Frage dein Herz. Du wirst es wissen.

Hat er sich keinen Schritt bewegt und steht nur da, um dich in den alten Modus zurückzuziehen, den er braucht?  Falls ja, warne ich dich: Sobald du dich wieder einlässt, ohne dass auch er sich ganz der Liebe geöffnet hat, geht ihr in einen neuen karmischen Zyklus! Allerdings bist dann auch DU deinem alten Muster wieder auf den Leim gegangen und doch nicht “so weit” wie du glaubst. Er würde sich sofort wieder zurückziehen, sobald er sich wieder sicher wähnt.

Und hier stellt sich spätestens die Frage, was nun bedingungslose Liebe meint, wenn man dann doch Bedingungen stellen darf an eine Partnerschaft. Ja, an diesem Punkt wirst du es verstehen: Wir sind nicht hier, um bedingungslose Liebe zu meistern.
Die gibt es da, wo wir kommen und wieder hin zurück gehen. Genauso sind wir nicht hier, um abgehobene vergeistigte Wesen zu werden. Und trotzdem müssen wir dies vielleicht erst einmal anstreben, um dann so richtig prall im Menschsein zu landen. Vorher waren wir nur Marionetten unserer Konditionierungen. Das Ziel ist aber nicht ein heiliges vergeistigtes Wesen zu werde, engelsgleich und sanft und mit allem einverstanden. Mach diese Bilder aus deinem Kopf. Werde prall voller Leben und Lust und tauche vollkommen ein ins Menschsein… aber FREI von deinen Zwängen und Ängsten!

Mit bedingungsloser Liebe ist gemeint, dass du aufhörst, eine unmündige Liebe zu leben, die etwas vom anderen erwartet, nämlich dass ER dich STATT DEINER lieben soll. Bedingungslos meint es fließen lassen zu können, weil du IHN nicht brauchst zu deinem Glück. Weil du die Quelle in dir selbst gefunden hast.

Aber du darfst dir sehr wohl anschauen und entscheiden, mit wem du leben willst, wer deinen Vorstellungen von deinem Lebenskonzept entspricht. Und oftmals ist dies eben nicht mehr dein Seelenpartner. Zumindest nicht, solange er stur in seiner Selbstverweigerung verharrt. Die Chance steht 50:50.

Entscheide dich aus Liebe heraus. Dein Herz wird die Antwort haben.

Beides ist richtig. Mit beiden Männer hast du einen Seelenvertrag.

Dein Karma ist so und so in dem Augenblick erlöst, wenn du nun deinen Freien Willen benutzt, um in LIEBE zu wählen, nicht mehr aus dem karmischen 3D-Pakt heraus, nicht mehr aus deinen Konditionierungen.

Dann bist du frei.

Es gibt eine Liebe,
die über jede Liebe erhaben ist,
die Leben überdauert.
Zwei Seelen aus einer entstanden.
Vereinigt wie zwei Flammen.
Identisch – und doch getrennt.
Manchmal zusammen, durch Gefühl und Verlangen verschweißt.
Manchmal getrennt, um zu lernen und zu wachsen.
Aber einander immer wieder findend.
In anderen Zeiten, anderen Orten.
Wieder und wieder…

(Überlieferung aus dem 6. Jahrhundert vom japanischen Patriarchen Tatsuya)

copyright Ute Strohbusch, 25.09.2014

Seelenpartner- deine größte Herausforderung – Ute Strohbusch Lebensberatung Workshops Bad Kreuznach.

Ich möchte noch etwas nachtragen zu meinem Artikel

“Seelenpartner – deine größte Herausforderung”

(c) ute strohbusch

Es geht ja im Lernprozess für die Frauen ums Loslassen, ums Hinwenden zu sich selbst, um in die eigene Ganzheit zu kommen. Dort ist dann der Lernprozess “abgeschlossen”, zumindest der, dass die Frau wieder in ihrer weiblichen Ursprungsenergie angekommen ist und nicht mehr dem Mann nachläuft, in braucht, um seine Liebe und Aufmerksamkeit bettelt und kämpft. Sie IST Liebe, sie ist im Haben. Und hier dreht sich die Energie um 180 Grad. Die Frau ist die Königin, der Mann wird wieder zum “Bewerber”, wie es die Natur, das Universums bestimmt hat.

Und jetzt kommt die Falle:
Wenn die Frau loslässt in dem Glauben, dass der Seelenpartner zu schwach ist, zu langsam, es nicht schafft, sie nicht einholt, hinter ihr zurück ist in seiner Entwicklung, dann lässt sie nicht los, sondern sie WENDET SICH NUR AB. Sie bleibt im Vatermuster: Männer sind schwach, unzuverlässig, können nicht lieben usw stecken! Sie geht zwar ihren Weg weiter, ist vielleicht nun auf eigenen Füßen, beruflich, finanziell, emotional usw… Aber sie fühlt sich immer noch als die Unerreichbare!… und bleibt somit unerreicht (von Männern).

Loslassen bedeutet also in diesem Zusammenhang nicht, endlich (was an sich schon lange genug dauert!) die Aufmerksamkeit von dem Mann zu lösen und sich sich selbst zuzuwenden… sondern: Sich von den VORSTELLUNGEN über ihn, über seinen Charakter, über das scheinbar Sichtbare zu lösen!!! Du musst DEIN BILD von ihm in dir erlösen! Du musst das, was du angeblich über ihn weißt, vergessen! Es geht nicht darum, sich abzuwenden, “weil er es sowieso nicht schafft”. Sondern um deine Sichtweise!

Solange du denkst “er schafft das sowieso nicht, er tut es nie, er ist zu schwach”, musst du es in der Realität genauso erfahren! Und überprüfe bitte, ob du dies sogar als allgemeines Männerbild in dir trägst! Wenn du so über ihn denkst, dies “zu wissen glaubst”, machst DU ihn klein, und dich erhöhst du damit gleichzeitig, weil du ihn von oben nach unten beurteilst. Du kannst nur einen “schwachen” Mann anziehen, der dir durch sein Verhalten beweist, dass du Recht behältst.

Verstehe: Nicht er zweifelt an dir, sondern du an ihm, vielleicht dein Leben lang schon an Männern. Nicht er kann sich nicht für dich entscheiden, sondern du entscheidest dich nicht für ihn, wartest immer auf seine Entscheidung! Und du entscheidest dich erst recht nicht für dich, sondern für deine Zweifel und Ängste.

Dann wirst du eines Morgens aufwachen und ihn sehen: Wie sehr er dich liebt, dass sein Herz in Wahrheit viel stärker ist als deins es die ganze Zeit war. Du hast nie geliebt, du hast nur Sehnsucht gehabt, geliebt zu werden! Vielleicht spürt er das und hat nur Angst hat, weil er deine Unsicherheit spürt, deine Zweifel an ihm, und denkt, dir eh nicht zu genügen, nimmt dich als Fass ohne Boden wahr oder noch viel schlimmer: Du bist wie seine Mutter! Weil er spürt, dass du ihm nicht vertraust, so wie du dir nicht vertraust. Genauso war seine Mutter.

Bislang dachtest du: wenn er kommt und sich anders verhält, willst du dein Bild über ihn revidieren. Nein! Er wird nicht kommen, solange du ihn so siehst! Denn er ist nur deine Projektion in der äußeren Welt. Verändere zuerst dein inneres Bild und die Realität muss sich dir so zeigen!!! Solange du ihn klein siehst, wird er klein bleiben FÜR DICH, in deiner Realität. Solange du ihn klein siehst, wähnst du dich automatisch groß. Groß zieht klein an und umgekehrt. Stark zieht schwach an. Misstrauen zieht den Grund an zu misstrauen. Du bist mit allem, was du über ihn denkst, im Mangel. Also was siehst du im Spiegel?
Und bitte verstehe: Nicht weil er so IST, denkst du so über ihn, sondern weil du so über Männer DENKST, weil du so “schwach” über DICH denkst, hast du ihn als Spiegel bekommen.

An dem Tag, an dem du ihm vertraust, seinem Herzen vertraust, seiner Liebesfähigkeit, seiner Entscheidung, an dem du die scheinbare Geschichte fallen lässt, lässt du wirklich los. Du kannst dann beruhigt dein Leben leben, den Fokus von ihm abziehen. Du hast den Fokus nur solange auf ihm, solange du nicht vertraust. Fehlendes Vertrauen ruft Kontrolle hervor. Jetzt kannst du wirklich loslassen und brauchst dich nicht mehr um ihn zu kümmern. Den Gedanken und die Glaubensmuster loszulassen, dass er nicht will und kann, bedeutet aber nicht, statt dessen dich darauf zu versteifen, dass das gegenteil eintritt. Loslassen bedeutet, ALLE deine Hoffnungen, Befürchtungen, Wünsche, Urteile und Bewertungen der Situation niederzulegen. Es wird geschehen, was geschehen soll. Und es wird geschehen, was du glaubst, dass geschieht! Lass dich überraschen. Du wirst das zu Gesicht bekommen, was du in dir für MÖGLICH hältst und was sowieso für dich bestimmt ist. Solange du an ihm zweifelst, ihn und die Situation negativ bewertest, wird auf jeden Fall nichts geschehen, außer das sich deine Zweifel immer wieder bestätigen… Geh in die Mitte, richte deine Aufmerksamkeit statt dessen auf dich und dein Leben. So kannst du am besten aufhören, über ihn nachzudenken. Sieh ihn nicht als das, was er deiner Meinung nach noch werden muss. Erkenne, dass er bereits vollkommen ist.

Und dann kümmere dich darum, dir selbst Liebe zu geben. Was du dir selbst gibt, ist nicht von anderen abhängig. Und weil es aus dir selbst heraus geschieht und dir von niemandem gebracht wird, kann es dir auch keiner nehmen, wenn er geht oder sich anders entscheidet. Du bleibst immer in der Liebe verankert, die du selbst bist.

Damit verlierst du alle Ängste und Zweifel, damit musst dich dich nicht mehr sorgen, warten, dich nicht kümmern und nichts kontrollieren. Du bist frei und kannst auch ihm in dir die Freiheit schenken.

Nur in dieser Freiheit besteht überhaupt die Chance, sich in Liebe einzulassen. Alles andere ist deine Bedürftigkeit, die wie ein Fass ohne Boden ist und niemals von einem anderen Menschen gefüllt werden kann.

Der Unterschied ist so gering wie ein Atemzug, wie ein Augenblick. Verschiebe einfach deine Wahrnehmung von ihm. JETZT

Verschiebe sie auf DEIN Herz.

(c) ute strohbusch 10.02.2015

Quelle: Seelenpartner- deine größte Herausforderung | BEWUSSTscout – Wege zu Deinem neuen BEWUSSTsein

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